„Die Zeiten ändern sich – mit oder ohne euch. Wenn ihr euch ihrem Rhythmus nicht anpasst, werden sie wohl kaum auf euch warten. Hör zu … atme einmal tief durch … Na, was glaubt du, was dabei passiert? Ist es einfach nur ein Luftaustausch? Wenn du das immer noch so siehst, hast du nichts von dem verstanden, was ich dir über das umfassende Bewusstsein und die Allgegenwart gesagt habe.
Wenn du diese Handlung ausführst, trittst du in eine tiefe Verbindung mit allem – nicht nur mit dem, was dich unmittelbar umgibt, sondern mit jedem einzelnen Punkt deines Planeten. Du meinst vielleicht, du würdest nur deine Luft atmen, also dein Leben? Das ist ein Irrtum. Du teilst die Luft mit Japanern, Schweden und Algeriern, genau wie mit den Pflanzen des Amazonas und den Maulwürfen in den Gängen! Ich meine, du trittst in innigen Kontakt mit ihrer Hautoberfläche, ihren Lungenbläschen und ihrem Herzschlag!
Doch damit nicht genug … Hör´ nur weiter. Zugleich streichelst du das Leben ´am anderen Ende´ des Universums, denn ihr seit keineswegs davon abgeschnitten. Es besteht nicht die kleinste Möglichkeit eines ´Bruchs´ zwischen dir und allem, was existiert – weder räumlich noch zeitlich. Du bist vielleicht darauf getrimmt, bist so geprägt, doch in Wahrheit, gibt es den ´Abgrund´, den du dir ausmalst, gar nicht. ´Das Trennende´ ist eine Frucht der Unwissenheit, nichts als eine Erfindung. Diese Unwissenheit geht aber auf einen Mangel an Liebe zurück. Man darf nämlich eines nicht vergessen: Wer ohne Besitzansprüche Herrschaftsansprüchen liebt, dem wird die absolute Einheit ganz von selbst bewusst. Dieser `Traum der Dichter´ wird für ihn Wirklichkeit. Er erlebt ihn als unmittelbare Erfahrung – und gebiert ´das Eine´ – den Gott in sich.“

Aus dem Buch von Daniel Meurois: „Von OBEN betrachtet“

https://www.aeb-awareness.de/selbstheilung-seminar/

Alles Liebe
Caterina